Mai 2008 im Kino Martin Kaps spielt Tom Matthias Dietrich spielt Frank
Zur Startseite

Die Drehbuchentwicklung

geschrieben von Alex am 20. Mrz 2007 in Produktionstagebuch

„Drehbuchschreiben“ – mit diesem bekannten Buch von Syd Field fing alles an. Nachdem ich es irgendwann im letzten Jahr gelesen hatte, begann ich, jeden Tag eine Drehbuchidee mit der Absicht aufzuschreiben, nach ungefähr einem Monat die Beste auszusortieren und umzusetzen. Ich hielt das grade mal drei Tage durch, denn schon da fiel mir die Idee von dem ungleichen Paar Frank und Tom ein, die mit ihrem Auto durch die Welt reisen.

Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie hatte es mir die Idee angetan und jedem, dem ich sie erzählte, ging es genauso. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass es einen derartigen Film in Deutschland lange nicht mehr gegeben hat, vergleichbar wäre höchstens „Die fetten Jahre sind vorbei“ (mit dem ich aber selber nicht sehr viel anfangen kann).

Die fetten Jahre sind vorbei

Die nächste Überlegung war: Ist es möglich, so einen Film selber zu realisieren? Also ohne große Produktionsfirma, ohne riesigen Budget im Hintergrund (dafür aber mit allen Freiheiten, die man sonst nie bei der Verfilmung des Stoffes hätte)? Mein Team und ich glaubten daran und im Moment sieht es auch so aus, als würden wir Recht behalten.

Nachdem beschlossen wurde, den Stoff zu verfilmen, musste ich ein Drehbuch schreiben. Klar, im Film soll viel improvisiert werden, aber eine grobe Leitlinie muss einfach da sein. Ich denke nicht, dass Improvisation einen ganzen 90Minuten Film tragen könnte.

Aus Budgetgründen verlegte ich die Handlung von Amerika (wo sie in meiner Grundidee noch spielte) nach Europa. Und dann folgte das, woraus Drehbuchschreiben eigentlich zum größten Teil besteht: Die Frage nach dem „Warum“?

Warum fahren die beiden zusammen im Auto, wenn sie sich doch nicht leiden können? Warum können sie sich nicht leiden? Warum fliegt Frank nicht mit dem Flugzeug? Warum fahren sie nicht auf der Autobahn? Warum hat Frank es so eilig? Die Liste ließe sich ewig fortsetzen…

RoadtripDas schwierige ist, Antworten zu finden, die nicht konstruiert sondern absolut nachvollziehbar erscheinen. Oder man handelt die Fragen gleich am Anfang so nebenbei ab, dass sie sich für den Zuschauer gar nicht erst stellen.

Die „Warum fliegen wir nicht“-Frage wird zum Beispiel im amerikanischen Film „Roadtrip“ recht interessant abgehandelt. Die beiden Hauptfiguren laufen irgendwo hin, unterhalten sich über irgendwas anderes, viel wichtigeres und plötzlich fragt der eine: „Warum fliegen wir eigentlich nicht?“ und der Andere antwortet „Willst du das bezahlen?!“. So einfach ist das.

Trackback setzen Link setzen

Navigation

Auf DVD & Bluray



Produziere deinen eigenen Film!

Startnext Logo

Startnext ist eine Plattform zur Projektfinanzierung für Filmemacher, Musiker, Veranstalter, Erfinder, Autoren und Journalisten

Merchandising


Stay tuned

Seite bookmarken
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Feed abonnieren
RSS Feed von Filmtrip.de abonnieren

Film Trip's Facebook profile

Suchen

Neue Kommentare

marmeren keukenwerkblad in Open Film-Shirt: Outstanding blog post, I have marked ...

verhuisbedrijf zoetermeer in Open Film-Shirt: I like the post and i ...

kraan accessoires in Open Film-Shirt: Hello I am so delighted I ...

Kategorien

Unsere Partner

Unsere Partner
I love Dirt

Gefördert von

Unsere Partner

Links

Tagebuch-Archiv


Impressum

Datenschutz