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Weisheiten

geschrieben von Alex am 1. Apr 2007 in Produktionstagebuch

So, heute nun wieder in aller Frische. Erstmal will ich mich natürlich bei allen bedanken, die mir zum Geburtstag gratuliert haben: Danke!

Ansonsten gibt es heute von mir wieder etwas Filmtheorie und auch diesmal zum Thema Drehbuchschreiben. Manch einen wird das vielleicht langweilen, aber man kann nur immer wieder sagen: Das Drehbuch ist das absolut wichtigste bei einem Film!

Auch wenn das für alle Regisseure, Kamera- und Tonmänner, Cutter etc. etwas hart sein mag, aber ihre Arbeit ist meist nur das Tüpfelchen auf dem i. Wenn das Drehbuch großer Mist ist, können die sich noch so viel Mühe geben, der Film bleibt schlecht. Andersrum kann ein geniales Drehbuch auch keine noch so schlechte Inszenierung versauen (wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel).

Man denke nur mal an viele schwarz/weiß Film aus den 40er und 50er Jahren. Damals wurde mit Kameraeinstellungen gespart, mehr als Totale und Nahaufnahme gab es nicht. Kamerafahrten waren sowieso absolute Seltenheit und von technische Spielereien keine Spur. Und trotzdem, manche von diesen Filmen sind immer noch absolut spannend und unterhaltsam. Das liegt zum einen natürlich an den Schauspielern (die nach dem Drehbuch gleich den zweiten Platz in der Prioritätsskala bekommen), aber vor allem natürlich am Script.

Daher, wenn ihr euch entschließen solltet, einen Kurz- oder einen Langfilm zu drehen: Steckt den Hauptteil der Arbeit in das Drehbuch! Das ist eine wichtige Lektion die ich ziemlich hart lernen musste. Schaut euch an, was auf Festivals so für Filme gewinnen. Oft kann man die technisch absolut vergessen (da sind Achsensprünge noch das kleinste Übel), aber inhaltlich haben die eine geniale Aussage.

Und schaut euch Filme an, immer und immer wieder. Analysiert sie szenenweise durch, schaut, wie sie Spannung aufbauen, was sie so besonders gut oder, noch besser, so besonders schlecht macht. Denn von nichts kann man besser lernen als von den Fehlern Anderer.

So, nachdem ich diese Filmweisheiten verbreitet habe, noch zu den heutigen „Abgängen“: Sebastian Schimmel und Engin Akkaya. Danke für eure Mühen!

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