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Der Ton macht die Musik!

geschrieben von Fabian am 28. Jul 2007 in Produktionstagebuch

… was für ein abgedroschner Begriff das doch ist! Aber im Filmbereich hat der Ton eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Das sage ich jetzt nicht aus Gründen der Lobbyarbeit für meinen Bereich in diesem Film, sondern weil ein schlechter Ton oftmals ein Grund ist, warum Filme vom Gesamteindruck her negativ bewertet werden. Ein halliger, verrauschter und unpräziser Filmton, besonders bei den Dialogen macht das konzentrieren auf die Handlung unbewusst schwer, weil der Zuschauer sich konzentrieren muss alles zu verstehen. Ein klarer und deutlicher Dialogton schafft sozusagen Platz im Konzentrationsbudget, was man vom Zuschauer abverlangt. Warum erzähl ich das? Weil viele Filmer im Low-, oder No- Budgetbereich beim Ton als erstes sparen. Dabei ist es mit einem passablen Mirko (Sennheiser ME66) und einer Person, die es so nahe wie möglich vor den Mund der sprechenden Personen hält, möglich, vernünftige Ergebnisse zu erzielen. Bei schlechten Tonaufnahmen hört man teilweise die Griffgeräuche vom Tonmann an der Angel, wenn er umfassen muss etc. Die kann man relativ einfach unterbinden, in dem man sich eine elastische Halterung für das Mikro kauft. Das kostet nicht viel und erleichtert die Arbeit erhbelich.

kleinerton.jpg

Während unserer Aufnahmen hatten wir über Tage hinweg mit viel Wind zu kämpfen. Das erfordert natürlich einen Windkorb (von Rycote) und ein Fell über dem Korb um die Windgeräusche zu verringern. Der große Nachteil ist: der aufgenommen Ton wird etwas unsauberer und es fehlen durch die Absorption des Fells besonders die höheren Frequenzen in der Sprache. Die Folge: der Ton klingt dumpfer. Mit dem Windkorb hört man zwar nicht mehr, wenn der Wind in das Mikro bläst. Wenn er in Weizenfelder oder Bäume bläst, hört man das jedoch umsomehr. Man hört starken Wind deswegen im Film deutlicher, weil die Verwirbelungen vor Ort am eigenen Ohr wegfallen. Das Problem hierbei: das Rauschen des Windes im Feld hört sich im fertigen Film leider nicht an, wie Wind im Feld, sondern wie Meeresrauschen! Ist euch noch nicht aufgefallen? Dann achtet mal darauf! Außerdem benötigt man natürlich sehr gute Kopfhörer, eine Wissenschaft für sich! Ach und einen Mixer, um den Ton zu pegeln! Kabel … auch eine lange Geschichte, dazu aber im nächsten Artikel mehr!

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