Was dem einen das Skalpell ist, …
geschrieben von Fabian am 13. Aug 2007 in Produktionstagebuch
… sind mir die Kopfhörer. Um bei den Aufnahmen richtig zu hören braucht man nämlich das richtige Werkzeug, in dem Falle die Kopfhörer und da den richtigen für sich zu finden ist nicht einfach. Wenn man ihn dann hat, sollte man ihn nicht mehr so schnell weggeben. Denn es gibt verschiedene Arten von Kopfhörern: die für 7,49 € vom LIDL sind gut gemeint, geben aber nur eine Auskunft darüber, ob was ankommt, oder nicht! Dann gibt es DJ-Kopfhörer, die so angepasst sind, dass die höheren Töne und die Bässe verstärkt sind. So wird es ja dann auch bearbeitet und gefiltert: „Damit die Bässe schön schieben“ … man kennts aus der Großraumdisco.

Und es gibt die sogenannten „linearen“ Kopfhörer. Also wo alle Töne, egal ob hoch oder tief gleich laut abgespielt werden. Erreicht hat das nachweislich wohl noch kein Hersteller, obwohl es natürlich alle behaupten. Mir persöhnlich ist die Abschirmung auch wichtig, das heißt, dass ich in meinem Kopfhörer auch wirklich nur das höre, was in das Mikro rein geht. Wenn wenn ich das schlecht höre, gehen Geräusche, die man sonst nicht so stark hören würde, verloren: Zum Beispiel scharrt der Schauspieler vor lauter Aufregung, dass dem Alex Falsches auffällt, mit dem Finger auf dem Autoamturenbrett rum. Das hört kein Mensch, aber wenn mein Mikro daneben steht, ich aber noch eine Menge anderer vorbeifahrender Autos hinter mir höre, dann geht das unter Umständen unter. Also: einen Kopfhörer zu haben, bei dem man selbst entschiedet, was man hört (oder hören will) ist ein guter Schritt in die richtige Richtung!


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Tino
schrieb am Montag, 13. August 2007, 11:44 Uhr
Schön geschrieben. Gibt es denn Kopfhörer, die du aus eigener Erfahrung jetzt empfehlen kannst?