Kino, wir kommen!
geschrieben von Alex am 7. Mrz 2007 in Produktionstagebuch
Erste Erfolge an der Kinoverleiherfront zeichnen sich ab: Wir haben aus heiteren Himmel einen Werbeplatz im Programmheft der Unifilm-Agentur bekommen. Das Heft wird 400.000 mal gedruckt und liegt ab April bei allen Unikinos in Deutschland aus. Zudem wird unser Film ins Programm der Unifilm Agentur genommen – Jedes der 59 Unikinos hat dann also die Möglichkeit, ihn aufzuführen.
Das Konzept der Unikinos ist einfach: Jeder kann an seiner Uni oder seiner Berufsakademie unter dem Label der Unifilm-Agentur Kinoabende veranstalten, man wird also quasi zum Franchise Unternehmer. Von der Agentur bekommt man dann die Technik, die Filme und deren Rechte sowie alle möglichen Werbematerialien (unter anderem die Hefte). Dafür muss man 75% des Einspielerlöses abgeben, den Rest sowie allein Einnahmen oder Essens- und Getränkeverkauf kann man behalten.
Inzwischen haben sich die Unikinos in ganz Deutschland verbreitet und ein großes Publikum. Und glücklicherweise ist genau dieses Publikum das Zielpublikum unsere Filmprojektes – Was Besseres konnte uns also gar nicht passieren!
Lustigerweise steht die Anzeige für unseren Film (und unsere Website) auf der Rückseite des Heftes – dort wo vorher die Werbung der Zigarettenfirma Gauloises stand. Die dürfen nach den neuen EU-Richtlinien nämlich keine Werbung mehr in Printpublikationen machen. Also danke EU, ohne euer Wissen habt ihr unserem Projekt schon geholfen! Wenn ihr die Spritpreise und die Maut für uns jetzt noch auf 0 senken könntet, wären wir Vollendens zufrieden.


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Fabian
schrieb am Mittwoch, 7. März 2007, 16:15 Uhr
übrigens kann man auch Geld mit Flyern verdienen. Diese Flyer lässt man mit der Information über die Kinoabende drucken und auf die Rückseite kommt Zielgruppengerechte Werbung: Autohaus Winter – jetzt auch mit Cabrios und Studentenrabatten bei Barbezahlung!
anderer fabian
schrieb am Dienstag, 24. April 2007, 22:15 Uhr
Unifilm ist bei weitem nicht alle Unikinos, sondern eher die „kleinere Hälfte“ der Hochschul-Kinos und ob man reine DVD-Projektionen noch als Kino zählen darf ist dann noch mal ne andere Frage, aber Danke für die Informationen über den Abrechnungsmodus der Konkurrenz
Trotzdem viel Spaß bei Eurer Filmproduktion
das CineAStA aus Trier
Tino
schrieb am Dienstag, 24. April 2007, 22:55 Uhr
hey, vielen Dank für den Kommentar. Wie findet ihr denn unser Projekt? Wenn Interesse für eine Kooperation besteht, können wir gern mal uns austauschen: tino@imgmedien.de