Mai 2008 im Kino Martin Kaps spielt Tom Matthias Dietrich spielt Frank
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… sind mir die Kopfhörer. Um bei den Aufnahmen richtig zu hören braucht man nämlich das richtige Werkzeug, in dem Falle die Kopfhörer und da den richtigen für sich zu finden ist nicht einfach. Wenn man ihn dann hat, sollte man ihn nicht mehr so schnell weggeben. Denn es gibt verschiedene Arten von Kopfhörern: die für 7,49 € vom LIDL sind gut gemeint, geben aber nur eine Auskunft darüber, ob was ankommt, oder nicht! Dann gibt es DJ-Kopfhörer, die so angepasst sind, dass die höheren Töne und die Bässe verstärkt sind. So wird es ja dann auch bearbeitet und gefiltert: „Damit die Bässe schön schieben“ … man kennts aus der Großraumdisco.

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Und es gibt die sogenannten „linearen“ Kopfhörer. Also wo alle Töne, egal ob hoch oder tief gleich laut abgespielt werden. Erreicht hat das nachweislich wohl noch kein Hersteller, obwohl es natürlich alle behaupten. Mir persöhnlich ist die Abschirmung auch wichtig, das heißt, dass ich in meinem Kopfhörer auch wirklich nur das höre, was in das Mikro rein geht. Wenn wenn ich das schlecht höre, gehen Geräusche, die man sonst nicht so stark hören würde, verloren: Zum Beispiel scharrt der Schauspieler vor lauter Aufregung, dass dem Alex Falsches auffällt, mit dem Finger auf dem Autoamturenbrett rum. Das hört kein Mensch, aber wenn mein Mikro daneben steht, ich aber noch eine Menge anderer vorbeifahrender Autos hinter mir höre, dann geht das unter Umständen unter. Also: einen Kopfhörer zu haben, bei dem man selbst entschiedet, was man hört (oder hören will) ist ein guter Schritt in die richtige Richtung!

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Alea jacta est

von Tino am 12. Aug 2007 in Produktionstagebuch

Die Entscheidung für den Filmtitel ist gefallen. Der einstige Arbeitstitel „Mitfahrgelegenheit“ hat mit weitem Vorsprung gewonnen. Vielen Dank an alle, die noch zusätzliche Vorschläge gebracht haben. Einige hatten wir noch mit aufgenommen und hätten an Hand der Tendenz noch reagiert. Aber ihr seit euch sehr sicher, dass „Mitfahrgelegenheit“ der Alte und Neue Titel dieses Spielfilmprojekt ist.

Wir danken Allen, die abgestimmt haben und jeden Einzelnen von euch für eure sehr interessanten Vorschläge.

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Filmtrip bei Propeller

von Tino am 11. Aug 2007 in Produktionstagebuch

„Propeller“ ist das Jugendmagazin der Hochschule Mittweida (FH), in dem ich vorigen Monat zu Gast war. Die Sendung wird zum größten Teil innerhalb Sachsen auf den privaten Fernsehsendern ausgstrahlt. Als letzte Sendung im Semester wurde ein Special zum Thema MW48 veranstaltet. MW48 ist das Stehgreifkurzfilmfestival, bei dem sich damals die Filmtrip-Crew gefunden hat und ebenso gleich gewonnen hatte. Zwei Jahre später haben wir, inzwischen als Verein „Bewegende Bilder e.V.“ und mit jeder Menge Nachwuchs wieder an diesem Wettbewerb teilgenommen und wurden somit auch in die Sendung eingeladen.

Der Moderator Stefan Rank ist zum Glück auf meine Filmtrip.de Werbung auf dem Shirt eingangen und hat, anders als geplant, dann auch das Thema dahin gewechselt. Herausgekommen ist ein ca. 5 Minuten langes Interview in einer MW48 Sondersendung, was sich eigentlich nur um den Filmtrip dreht.

(war mein allererster Auftritt … ich glaube die Unsicherheit sieht man mir sehr an)

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Gute Nachrichten

von Christian am 10. Aug 2007 in Produktionstagebuch

Ich hatte berichtet, das wir bei den 26 Stunden Filmmaterial, leider einen Aussetzer im Bild hatten, einen so genannten Drop Out. Das bedeutet, dass es bei einer Szene einen Aussetzer gab und wir diese nicht für den fertigen Film verwenden konnten. Unglücklicherweise hatten wir diesen take auch nur einmal vernünftig gedreht. Nachdem ich nun die Möglichkeit hatte die besagte Stelle vom Band nochmal einzudigitalisieren ist kein Fehler mehr zufinden. Es gab also „damals“ beim Einspielen einen Aufnahmefehler, der nicht am Band sondern am PC, bzw. der Kamera lag. Daher ist zum Glück kein Nachdreh nötig.

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Wie muss Filmton klingen?

von Fabian am 9. Aug 2007 in Produktionstagebuch

In kaum einem anderen Bereich des Filmes erhitzen sich die Gemüter so bei der Nachbearbeitung, wie beim Filmton. Dieser besteht im Wesentlichen aus drei Ebenen.Die Erste und augenscheinlichste ist die Dialogebene – wie bereits erklärt ist hier die Aufnahme besonders problematisch und entscheidend für die spätere Verständlichkeit. Hier kommt es in der Nachbearbeitung vor allem darauf an, so viel Verständlichkeit wie möglich aus dem Originalmaterial herauszukitzeln. Das wird im Wesentlichen dadurch getan, indem die störenden Hintergrundgeräusche minimiert werden. Dazu wird uns an gegebener Stelle Sasha Knorr ein paar Hinweise geben. Die zweite Ebene ist das Sounddesign, was in diesem Film weniger Bedeutung hat, da der lebensnahe und dokumentarische Charakter unterstrichen werden soll. Hier besteht wenig Spielraum für Experimente. Wenn man aber in einem Action- oder Science Fiction Film darauf achtet, wird man merken, dass eine Vielzahl von Geräuschen sehr verstärkt und dadurch relativ unrealistisch klingen: Es kann schon mal vorkommen, dass das Zufallen einer Türe aus inszenatorischen Gründen klingt, als würde eine kleine Bombe in die Luft fliegen. Ebenso werden Hintergrundgeräusche, die eigentlich viel viel lauter sind in der Realität viel leiser wiedergegeben. Das Zirpen von Grillen oder die vorbeifahrenden Autos sind viel leiser, als man sie in der Realität hört.

Zu guter Letzt kommt die Musik ins Spiel. weiterlesen »

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Dreisiebeneins

von Tino am 8. Aug 2007 in Produktionstagebuch

Diesen Monat ist im Citymagazin von Chemnitz, dem 371 (dreisiebeneins) ein ganzseitiger Artikel über den Filmtrip drin, auf den ich besonders stolz bin. Klar, das 371 ist wohl das meistgelesene Magazin in Chemnitz und schon als 14-jähriger hat man wohl mal davon geträumt, dort irgendwann selbst drin zu sein. Okay, ich neige bei sowas gern zu Übertreibungen … denn wir sind gleich dreimal drin. 1. Der Artikel, 2. eine Anzeige zur Trailerpremie und 3. der Kalendereintrag zur Trailerpremiere.

Zum ersten Mal ist hiermit auch unsere Trailerstimme Michael Langner mit auf dem Bild. Hier ein Auszug:

Das Internet ist schon ne Wucht. In Zeiten, in denen das Fernsehen von billigen Reality- und Gerichtsshows überflutet wird, flüchten viele zur Unterhaltung ins Netz. Und da kann man sich nicht nur berieseln lassen. Sondern auch aktiv am Geschehen teilnehmen, wenn man das möchte. Wo sonst hat man schon die Möglichkeit, sich direkt am Entstehen eines Kinofilmes zu beteiligen?

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Geschrieben wurde der Artikel übrigens von Marcel Weiß, dessen Seite neunetz.com sich sehr spannend um die technischen Neuerungen im Web2.0 dreht.

Gestern waren wir in der sächsichen Morgenpost drin. Wenn jemand diese zufällig hat, würden wir uns über einen Scan sehr freuen.

Die Bewerbung für die Trailerparty ist also im vollen Gange. Vergesst nicht, eure Filme für diesen Abend einzureichen.

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In den Gesprächen mit meinen Bekannten und Freunden habe ich in letzter Zeit oft festgestellt, dass sich viele nicht so richtig vorstellen können, was genau eigentlich beim Schnitt passiert und was die Aufgabe des Regisseurs ist. Schließlich gibt es ja auch einen Cutter und außerdem rechtfertigt so ein kleines bisschen Filmgeschneide doch nicht, dass ich tagelang nicht erreichbar bin.

Daher gibts heute mal einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Filmschneidens: Die aufwendigste und nervenaufreibenste Sache ist erstmal die komplette Materialsichtung (die wir Gott sei Dank nun hinter uns haben). Dabei schauen Christian und ich die kompletten 30 Stunden Filmmaterial an und wählen zusammen aus, welche Einstellungen in den Film kommen und welche nicht.

Kompliziert ist das deshalb, weil manche Einstellungen über 20 Mal gedreht wurden. Wir sehen also 20 mal Martin, der sich umdreht und zu Matthias sagt: „He, suchst du ne Mitfahrgelegenheit?“. Welche dieser Einstellungen soll man nun nehmen? Die technische Seite sollte natürlich stimmen, es dürfen keine Mikros oder Teammitglieder im Bild sein, weiterlesen »

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Mit dem Song „Are you ready“ holt die Band Jenix junge Menschen da ab, wo viele aufhören weiterzugehen. Den Schritt zur Veränderung des eigenen Leben. Seinen eigenen, langgehegten Traum zu leben oder einen Neuanfang zu wagen. Der Song wurde extra für unseren Film geschrieben und nun auch im Tonstudio aufgenommen.

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Material komplett gesichtet

von Christian am 4. Aug 2007 in Produktionstagebuch

Nachdem Alex und ich nun die ca. 26 Stunden Filmmaterial komplett gesichtet haben sind wir sehr glücklich mit dem Material. Fabians Ton ist durchgängig sehr gut (natürlich gibts immer mal laute Umgebungsgeräusche), meine Bilder ebenso (vielleicht eine Handvoll Takes wo ich die Schärfe nicht ganz getroffen habe) und mit der Schauspielerischen Leistung sind wir auch überaus zufrieden, aber dazu wird sich noch Alex äußern. Wir haben einen kurzen Bandfehler (1/2 Sekunde), was bei 1600 Minuten Material überaus wenig ist, besonders beim Drop Out anfälligem komprimierten HDV MPEG2 Stream (Drop-Outs). Das wäre auch nicht weiter schlimm, aber es hat natürlich ein Take erwischt welchen wir in der Form nur einmal vernünftig gedreht haben. Da es sich um eine längere Einstellung (ca. 1. Minute) handelt müssen wir wahrscheinlichen einen neuen Zwischenshot nachdrehen.

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Filmtitel Voting

von Tino am 31. Jul 2007 in Produktionstagebuch

Wie soll der hier entstehende Spielfilm heißen? Wir möchten euch die Wahl überlassen … bis zum 10. August könnt ihr euren Favoriten wählen.

{democracy:6}

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