Mai 2008 im Kino Martin Kaps spielt Tom Matthias Dietrich spielt Frank
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Viele werden sich natürlich nun fragen, wie es mit unserem Casting weitergeht. Ich habe alle betreffenden Schauspieler schon angeschrieben und wir machen im Moment einen Termin aus. Aufgrund zeitlicher Probleme werden wir es aber wohl nicht hinkriegen, alle vier Schauspieler am selben Tag nach Mittweida zu bekommen. Daher wird sich der Castingprozess wohl doch noch über die nächsten zwei Wochen verteilen.

Wenn die Schauspieler dann hier sind werden wir sie noch mal genau unter die Lupe nehmen. Das heißt, wir lassen sie hier noch mal eine Szene einspielen, etwas improvisieren und werden natürlich auch ihre „sozialen Kompetenzen“ testen. Das beruht übrigens auf Gegenseitigkeit, schließlich müssen sie ja auch mit uns zu Recht kommen.

Dieses Casting werden wir natürlich ausführlich dokumentieren und über diese Website begleiten. Wenn dann alle betreffenden Schauspieler hier gewesen sind, geben wir unsere Entscheidung bekannt.

Außerdem haben wir uns nochmal über die Kommentare unter unserem gestrigen Beitrag Gedanken gemacht und versucht, alle offensichtlichen Falschvotes rückgängig zu machen. Das klingt einfach, ist es aber nicht, da man stundenlang IP-Adressen aussortieren muss. Letztendlich kamen wir auf kein vernünftiges Ergebnis, da die Wertungs-Unterschiede zwischen den drei Frank Finalisten einfach so gering waren, dass schon wenige Votes ausreichten, um den Ersten zum Dritten zu machen.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Enrico Guzy auch zum Casting einzuladen, quasi als der von uns angekündigte „Joker“. Als zweiten laden wir noch Martin Kaps für die Rolle des Tom ein, da uns seine Darstellung gefallen hat und wir einfach mal sehen wollen, wie er sich in der Live-Bewerbung verhält.

Enrico Guzy Martin Kaps

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen!

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Verständlicherweise haben wir gestern viele Zuschriften bekommen, die ihre Meinung zu dem Ausgang des Votings Luft gemacht haben. Die Mails beinhalteten verschiedene Aspekte und Gesichtspunkte, die bezogen auf unsere knappen Worte von gestern, richtig waren. Deswegen möchten wir heute eine klarere Sprache über die Vorfälle sprechen.

Wie viele richtig geschrieben haben, ist es ungerecht einen Schauspieler, der über Wochen hin weg sich seine Stimmen erarbeitet bzw. erkämpft hat, nur durch einen unfairen Voter auszuschließen. Aber es ist genauso ungerecht einen Schauspieler, nur durch das unfaire Verhalten eben dieses Voters, gewinnen zu lassen. Und genau das ist passiert. Insgesamt haben vorgestern Nacht weiterlesen »

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Das Finale

von Alex am 8. Apr 2007 in Produktionstagebuch

Gestern ging unser Schauspielervoting zu Ende – mit finalem Endspurt. Die Nacht war lang für uns, weil wir eine Entscheidung treffen mussten. Wir haben uns stundenlang die Logs der Votings angeschaut und ausgewertet. Warum wir uns damit so schwer getan haben, möchten wir euch gern zeigen. Hier sind die letzten 3 Log-Seiten:

voting3.pngvoting4.pngvoting3.png

Wir denken, es wird an Hand der Bilder schnell klar, was geschehen ist. Auf der einen Seite sieht man natürlich deutlich, dass von sehr ähnlichen IPs (die wir größtenteils aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht haben) immer wieder vom selben Netzanbieter aus für dieselben Schauspieler mit 5 Punkten gevotet wurde. Doch schließlich kann es sich zum Beispiel um ein Studentenwohnheim oder etwas Ähnliches handeln. Es muss nicht immer gleich ein Programm sein, was die IP-Adresse verändert oder der eigene Sport sich ständig wieder neu einzuwählen und seine Cookies zu löschen. Außerdem haben wir ja nicht verboten (und hätten das auch gar nicht gekonnt), dass man seine Freunde und Bekannten für sich stimmen lässt.

Was aber nicht geht ist, alle anderen Schauspieler im Gegenzug mit nur einem Punkt zu bestrafen. Wir haben schon in diesem Beitrag und der dazugehörigen Diskussion angekündigt, dass wir solch unsportliches Verhalten nicht dulden werden, auch wenn wir damals noch nicht ahnen konnten, welche Ausmaße das annehmen wird. Zumal es auch die oberste Regel auf der Schauspielervoting Seite war, dies zu unterlassen.

Wir haben also schweren Herzens die Konsequenzen aus diesem Verhalten gezogen und die beiden betreffenden Schauspieler vom Voting disqualifiziert.

Die Gewinner stehen damit fest.

Matthias Dietrich und Stefan Aretz für die Rolle des Frank.

Matthias Dietrich Stefan Aretz

Für die Rolle des Tom sind es Michael Pink und Volker Wackermann.

Michael Pink Volker Wackermann

Herzlichen Glückwunsch an die Vier, auch wenn die Umstände sicher nicht ganz so erfreulich sind.

Ob wir davon Gebrauch machen, uns noch einen fünften oder sechsten Schauspieler zum Casting einzuladen, werden wir noch mal intensiv in den nächsten Tagen besprechen. Aber auch hier werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten!

Auf alle Fälle will ich im Namen des Teams noch mal allen danken, die mitgemacht haben! Ohne Schauspieler gäbe es keine Filme, deshalb kann man vor diesem Beruf gar nicht genug Respekt haben (besonders wenn man bedenkt, wie hart dieser Markt ist). Also bleibt dran und gebt euer Bestes, damit wir bald wieder was von euch sehen!

Wie es mit dem Voting nun weitergeht erfahrt ihr morgen auf filmtrip.de – Gleiche Stelle gleiche Welle!

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Auf nach Frankreich!

von Alex am 7. Apr 2007 in Produktionstagebuch

Während das Schauspielervoting in die finale Runde geht, wollte ich euch allen erstmal ein frohes Osterfest wünschen.

Dann dachte ich mir, ich könnte mal etwas mehr Background Infos zu unserer ersten Streckenabfahrt im November liefern, als es die „Team auf Achse“ Folgen tun.

Los ging’s am 10.11.06 in Halle bei Leipzig, da dort der Wohnwagenverleih unserer Wahl stationiert war. Man glaubt ja gar nicht, wie teuer die Miete von so einem Wohnmobil ist. Über 500 Euro für eine Woche ist wahrlich kein Pappenstiel, jedenfalls nicht für bettelarme Studenten wie uns. In der Hauptsaison kann man übrigens gut und gerne mit dem doppelten Preis rechnen.

Das Hymermobil von innen weiterlesen »

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Wie schreibt man eigentlich so ein Drehbuch? Diese Frage stellt sich spätestens dann, wenn man vor der Tastatur sitzt und sich vorgenommen hat, nun das filmische Meisterwerk des Jahrhunderts zu Papier zu bringen.

Pauschal lässt sich das nicht beantworten, bloß eins ist sicher: Legenden von Drehbüchern, die in einer Nacht geschrieben wurden und dann sämtliche Preise abräumten sind schlussendlich doch nur Legenden. Zum Beispiel soll Sylvester Stallone das Oscar-nominierte Drehbuch zu „Rocky“ an einem Stück geschrieben haben. Ob da was dran weiterlesen »

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Erfolgsmeldungen

von Alex am 5. Apr 2007 in Produktionstagebuch

Auch wenn’s nicht direkt mit unserem Filmtrip zu tun, mal eine Erfolgsmeldung zu unseren Kurzfilm „ein Leben“: Bei „The first audiovisual Show at the Gandia Campus“, einem Filmfest in Spanien (man gibt sich ja gerne international), haben wir den Preis für „Mejor Montaje“, also den besten Schnitt gewonnen. Nominiert waren wir außerdem für das beste Drehbuch, die beste Regie, den besten Kurzfilm und den besten Ton. Als Preis gab’s ne kleine Statue und ein Zertifikat. Bleibt nur noch die Frage, wie wir das Beides von dort abholen sollen…

Außerdem wurde unser Film in das Programm des Filmfest Dresden aufgenommen, bei über 1800 Mitbewerbern sicherlich kein leichtes Unterfangen. Wer also zwischen dem 17.-22.April in Dresden ist, kann „ein Leben“ im Kino genießen.

Hm, was gibt es noch… unsere Pressearbeit für filmtrip läuft wunderbar, in Kürze erscheinen in einigen Zeitungen und Zeitschriften Artikel über unser Projekt. Welche das genau sind und was da drin steht kann ich natürlich erst sagen, wenn sie fertig gedruckt im Laden liegen.

Als Letztes noch die beiden Schauspieler, die uns heute verlassen: Martin Zürcher und Martin Kaps. Vielen Dank fürs Mitmachen!

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Christian meinte, den Episodentitel und auf was er sich bezieht würde jeder verstehen, ich war anderer Meinung. Letztenendlich wird die Geschichte zeigen, wer Recht hatte … Falls jemand von euch den Bezug erkennt, scheut euch nicht das in den Kommentaren zu bemerken.

Ansonsten seht ihr in der heutigen Folge geballte Inkompetenz. Man denkt immer, es ist „Hollywood“ und unrealistisch, wenn die Protagonisten von Roadmovies wiedermal vergessen haben zu tanken – leider ein Irrglaube, wie wir am eigenen Leib erfahren mussten (und das nicht nur einmal). Viel Spaß dabei!

Wir bedanken uns heute bei Bejo Dohmen und Oliver Rosskopf

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Christian war mal wieder fleißig am werkeln und hat einen Trailer für unseren filmtrip zusammen geschnitten. Der ist hauptsächlich für Sponsoren, als Kinotrailer und für den Pressebereich gedacht. Trotzdem wollten wir ihn euch natürlich nicht vorenthalten, also viel Spaß damit!

Ihr könnt den Trailer übrigens gerne weiterverwenden, solange ihr ihn nicht verändert geben wir quasi alle Rechte frei. Zudem können wir ihn euch natürlich auch in jeder erwünschten Auflösung zukommen lassen, schreibt uns einfache eine Mail

Zu den heuten Abgängen: Diesmal hat es Nikola Kott und Stephan Arweiler erwischt. Auch an diese Beiden danke fürs Mitmachen!

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In den letzten Wochen erreichten uns von euch viele Mails mit Kritik, Hinweisen und auch Verbesserungsvorschlägen zum Thema Schauspielervoting. Die Palette reichte von „Person X betrügt, weil sie auf ihrer Website um eine hohe Bewertung bittet!“ bis hin zu „Ihr könnt doch nicht die Wahl der Hauptdarsteller in die Hände von Internetusern legen!“.

Grundsätzlich können wir natürlich niemanden verbieten, Freunde und Bekannte um eine gute Bewertung zu bitten. Und selbst wenn wir das machen würden, könnten wir niemanden nachweisen, ob er nun etwas mit seinen guten Bewertungen zu tun hatte oder nicht.

Wir haben uns jetzt aber etwas überlegt, was wieder eine Chancengleichheit herstellt. Und zwar werden nicht nur die vier Votinggewinner (zwei Franks und zwei Toms) zu dem Casting kommen, sondern wir behalten uns die Möglichkeit vor, für jede Rolle noch eine Person unserer Wahl mit einzuladen.

So hat jeder von euch die Chance, vielleicht doch noch im Film mitzuspielen, auch wenn er beim Voting schon nicht mehr dabei ist. Außerdem verhindern wir so, dass möglicherweise zwei Schauspieler die Hauptrollen spielen, die nur gewonnen haben, weil sie die meisten Leute zum voten animieren konnten.

Ich hoffe diese kleine Neuerung ist auch in eurem Interesse, wie immer würden wir uns über Kommentare freuen.

Und da wir grad beim Thema Schauspieler sind, heute verlassen uns Sebastian Schimmel und Roman Haubner. Danke fürs Mitmachen!

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Weisheiten

von Alex am 1. Apr 2007 in Produktionstagebuch

So, heute nun wieder in aller Frische. Erstmal will ich mich natürlich bei allen bedanken, die mir zum Geburtstag gratuliert haben: Danke!

Ansonsten gibt es heute von mir wieder etwas Filmtheorie und auch diesmal zum Thema Drehbuchschreiben. Manch einen wird das vielleicht langweilen, aber man kann nur immer wieder sagen: Das Drehbuch ist das absolut wichtigste bei einem Film!

Auch wenn das für alle Regisseure, Kamera- und Tonmänner, Cutter etc. etwas hart sein mag, aber ihre Arbeit ist meist nur das Tüpfelchen auf dem i. Wenn das Drehbuch großer Mist ist, können die sich noch so viel Mühe geben, der Film bleibt schlecht. Andersrum kann ein geniales Drehbuch auch keine noch so schlechte Inszenierung versauen (wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel).

Man denke nur mal an viele schwarz/weiß Film aus den 40er und 50er Jahren. Damals wurde mit Kameraeinstellungen gespart, mehr als Totale und Nahaufnahme gab es nicht. Kamerafahrten waren sowieso absolute Seltenheit und von technische Spielereien keine Spur. Und trotzdem, manche von diesen Filmen sind immer noch absolut spannend und unterhaltsam. Das liegt zum einen natürlich an den Schauspielern (die nach dem Drehbuch gleich den zweiten Platz in der Prioritätsskala bekommen), aber vor allem natürlich am Script.

Daher, wenn ihr euch entschließen solltet, einen Kurz- oder einen Langfilm zu drehen: Steckt den Hauptteil der Arbeit in das Drehbuch! Das ist eine wichtige Lektion die ich ziemlich hart lernen musste. Schaut euch an, was auf Festivals so für Filme gewinnen. Oft kann man die technisch absolut vergessen (da sind Achsensprünge noch das kleinste Übel), aber inhaltlich haben die eine geniale Aussage.

Und schaut euch Filme an, immer und immer wieder. Analysiert sie szenenweise durch, schaut, wie sie Spannung aufbauen, was sie so besonders gut oder, noch besser, so besonders schlecht macht. Denn von nichts kann man besser lernen als von den Fehlern Anderer.

So, nachdem ich diese Filmweisheiten verbreitet habe, noch zu den heutigen „Abgängen“: Sebastian Schimmel und Engin Akkaya. Danke für eure Mühen!

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