Interview mit Matthias Dietrich und Martin Kaps
von Alex am 12. Mai 2007 in Produktionstagebuch
Eigentlich werdet ihr noch genug Möglichkeiten haben, Matthias Dietrich und Martin Kaps kennen zu lernen. In nur 20 Tagen nehmen euch die beiden Schauspieler zusammen mit der Filmcrew auf einen Roadtrip nach Spanien. Im Juni erlebt ihr das Abenteuer von Matthias und Martin und nur wenige Monate später seht ihr den Trip ihrer beiden Rollen Frank und Tom. Weil das wahrscheinlich schon jetzt für Verwirrung sorgt, haben wir ein kleines Interview mit den beiden Schauspielern über sich und das Projekt geführt.

Matthias Dietrich
Sag‘ kurz was über dich!
Ich bin VFB Fan und hoffe, dass sie dieses Jahr das Double holen. Auf der anderen Seite befürchte ich, dass ich nach den Dreharbeiten nur noch sächsisch sprechen kann.
Was begeistert dich an diesem Projekt?
Am „filmtrip“ begeistert mich, dass er alle modernen Medien nutzt. Ich glaube an die Geschichte und das freue mich auf die Zusammenarbeit mit Martin Kaps und den Jungs von „imgmedien“.
Was denkst du über deine Rolle?
Die Rolle finde ich sehr vielschichtig. Frank ist zwar auf der einen Seite sehr bodenständig und etwas ängstlich, doch auf der anderen Seite ist er auch neugierig auf das Leben und möchte endlich einmal ausbrechen. Diese Entwicklung wird unheimlich spannend. Außerdem finde ich es sehr interessant, dass sich zwei so unterschiedliche Typen wie Frank und Tom gemeinsam in ein Abenteuer stürzen.
Was hat der Film deiner Meinung nach für ein Ziel/für eine Aussage?
Go for blue sky!
Martin Kaps
Sag‘ kurz was über dich!
Kurz? Okay! 28 Jahre, 4 Laender, 2 Sprachen, 5 Autos, XX Frauen, 1 Studium, 1 Ausbildung, 3 Jobs, 0 Kohle.
3 Tee, 6 Bier, 1 Cola …
Was begeistert dich an diesem Projekt?
Mit der Unterhaltungsindustrie ist es wie mit der Politik, es wird viel zu viel gelabert und am Ende bleibt nichts als heisse Luft. Umso grossartiger ist es zu sehen mit welchem Engagement und welcher Begeisterung ein paar Medienstudenten aus Sachsen dieses Projekt umsetzen. Es müssen nicht immer große Dollars sein um etwas Großes zu produzieren. Daran zu glauben und sich von seiner Linie nicht abbringen lassen ist wichtiger. Ich find’s geil bei ‚nem Projekt dieser Art an Bord zu sein, denn neben dem oben genannten, scheint die Nummer auch noch etwas anders zu bieten – Jede Menge Spass!
Was denkst du über deine Rolle?
Bereits bei den Castingszenen, spätestens aber nach dem Lesen des Drehbuchs fiel auf, dass hier was nicht stimmen konnte. Dieser Charakter ist verdammt nah an mir dran. So nah, dass es schon fast beängstigend ist. Ich habe den Autor Alexander Schulz bis vor kurzem noch nie vorher in meinem Leben getroffen, gesehen, gesprochen oder was auch immer, aber es scheint als hätte er einige meiner bisherigen Lebenserfahrungen und Ansichten einfach geklaut um diese Figur zu erstellen. Eine unglaubliche Dreistigkeit, wie ich finde!
Was hat der Film deiner Meinung nach für ein Ziel/für eine Aussage?
Ich denke der Film wird Vorurteile die man unter Umständen gegenüber zwei scheinbar konträren jungen Menschen haben könnte, einfach über den Haufen werfen. Er wird zeigen, wie wichtig es ist sich manchmal einfach von falschen Zielen zu lösen (weil sie nicht die eigenen sind), auszubrechen um zurück zu sich selbst zu finden. Ausserdem ist der Film noch ein Lehrfilm über die Konsequenzen erhöhten Alkoholkonsums, des Fahrens ohne Führerscheins, der Skrupellosigkeit des weiblichen Geschlechts und die Gefahr sich in spanische Muchachas zu verknallen!
Martin Kaps und Matthias Dietrich sind Tom und Frank
von Alex am 11. Mai 2007 in Produktionstagebuch
Wir haben uns entschieden. Wie ihr an der Überschrift unschwer erkennen könnt, sind Matthias Dietrich und Martin Kaps unser Frank und unser Tom.


Ein Wort zum großen „Warum?“: Es lässt sich schwer beschreiben, aber manchmal hat man einfach das Gefühl: Das sind sie, das sind die Leute die wir für diese Rolle suchen! Man kann nicht sagen, dass sie besser oder schlechter als ihre Konkurrenten gespielt haben, aber sie entsprachen genau dem, was wir uns für Frank und Tom vorgestellt haben.
Für alle, die nicht von Anfang an auf unserer Seite dabei waren, will ich das Voting nochmal kurz Revue passieren lassen: Am Anfang standen eine Anzeige bei crew-united und dubbing.de. Daraufhin schrieben mir über 400 Schauspieler, von denen letztendlich 30 ein Video mit zwei extra für uns gespielten Szenen einsanden. Diese beiden Szenen waren Drehbuchausschnitte, die auf unserer Seite abrufbar waren. Ab dem ersten März begann dann ein Onlinevoting, welches am 8en April zu Ende war. Jeweils die erst und zweit platzierten für jede Rolle wurden dann nach Mittweida zum Casting eingeladen. Außerdem luden wir noch zwei schon vorher ausgeschiedene Schauspieler ein, denen wir auch nochmal eine Chance geben wollten. Hier mussten sie dann nochmal zwei Szenen vorspielen und außerdem lernten wir sie in Gesprächen näher kennen. In den Tagen nach diesem Casting beratschlagte das ganze Team, die Entscheidung seht ihr heute hier.
Ich will diese Gelegenheit auch nochmal nutzen, um allen anderen Schauspielern für ihre Teilnahme zu danken. Es macht echt Spaß mit euch zu arbeiten und man hat es wirklich selten, dass sich so eine große Gruppe von Leuten für ein Projekt so sehr engagieren. Ich wünsche allen, die es nicht geschafft haben, viel Erfolg. Die nächste Rolle kommt bestimmt!
Wir laden jetzt Martin Kaps und Matthias Dietrich nochmal nach Mittweida ein, um ausführlich zu proben, das Drehbuch zu diskutieren und die Rollen zu verfeinern. Termin dafür ist im Moment der 16.5., ich halte euch auf alle Fälle auf dem Laufenden!
Team auf Achse – Folge 8 – Das große Fressen
von Alex am 10. Mai 2007 in Drehortbesichtigung, Podcasts
Ja, ich habe euch lange warten lassen! Und ja, ich schäme mich dafür! Aber heute gibt es nun endlich die langersehnte achte „Team auf Achse Folge“. Zu sehen sind wahnwitzige Kameraideen und ein kleiner Essens-Disput. Hierbei ist es von Vorteil, wenn man weiß, dass Eierkuchen in manchen Teilen Sachsens auch als „Blinsen“ (ja, lacht nur!) bezeichnet werden.
Ansonsten hat sich auf unserer Seite etwas getan: Auf der rechten Navigationsleiste sind jetzt die Teammitglieder verlinkt (damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt) und im Pressebereich gibt es nun eine einseitige Kurzzusammenfassung unseres Projektes.
Achja, jetzt hätte ich das wichtigste fast vergessen! Morgen geben wir bekannt, wer unser Schauspielervoting gewonnen hat und uns auf dem Roadtrip nach Spanien begleiten wird.
Bist du Frank oder Tom?
von Tino am 9. Mai 2007 in Produktionstagebuch
Moment mal. Unser Frank im Film ist ein ewiger Student, gut organisiert, doch ihm fehlt die Lebenserfahrung. Und Tom ist einfach gestrickt, nicht fähig sich eine Lebensgrundlage zu schaffen, aber genießt jeden Tag. Beide müssen nun zusammen klar kommen.
Seitdem ich diese grundlegende Story kenne, sind mir tausend Sachen dazu eingefallen. Wahrscheinlich fühle ich mich näher an Frank’s Charakter dran. Immer wenn ich vom Studium nach Hause fahre, treffe ich auf Toms. Viele Toms. Sie führen ein schönes Leben, fragen mich zwar an was ich grad arbeite, doch verstehen meist nie, warum ich soviel Zeit in solche Projekte investiere, ohne dabei Geld zu verdienen.
Deswegen ein Experiment. Wir wollen, dass ihr auch eure eigene Geschichte von Frank und Tom erzählt. Eure Erlebnisse und Erfahrungen einbringt. Ihr habt die gleiche Rahmenhandlung, wie wir. Ein Roadtrip ans Meer nach Spanien. Beide kennen sich nicht. Um das ganze spannender zu machen, schreiben nicht 50 Leute eine komplette Story, sondern 50 schreiben an einer Geschichte zusammen. Die Länge jeder Episode bekommt einen Rahmen. Wer fortsetzen soll, könnt ihr euch dann selbst aussuchen.
Da inzwischen jeder Publikationswillige einen Blog hat, haben wir uns gedacht, nutzen wir doch gleich die gute Vernetzung dieser Blogs und lassen diese Geschichte über mehrere Blogs hinweg schreiben. Das heißt jede einzelne Episode steht auf einem anderen Blog und verlinkt dann jeweils zur Vorgängerepisode. Der Titel soll heißen „Mitfahrgelegenheit ans Meer“, weil jetzt langsam Sommer wird und ich auch anfange von einem Trip ans Meer zu träumen.
Ich habe schon mal angefangen, einen Einleitungstext für dieses Projekt zu schreiben:
„Mitfahrgelegenheit ans Meer“ ist eine Episodengeschichte deutscher Online-Autoren. Ziel ist es über den Sommer die Geschichte von Frank und Tom auf ihrem Roadtrip an das Meer in Spanien zu erzählen. Werde Teil einer vernetzten Episodengeschichte und bestimme mittels Deinem Blog, wie die Reise und vorallem das Zusammentreffen der Beiden verlaufen wird. Jeder deutsche Blogger kann teilnehmen, sobald er von einem Anderen dazu eingeladen wurde …
Wie findet ihr die Idee? Würdet ihr daran teilnehmen oder warum eher nicht?
Mundpropaganda bei Filmen
von Tino am 8. Mai 2007 in Produktionstagebuch
In den letzten Wochen quält uns jeden Tag mehr die Frage, ob es möglich ist, eine Filmproduktion mit Hilfe von Mundpropaganda zu realisieren. Dass Mundpropaganda in der Filmbranche wirkt, hat Equilibrium gezeigt. In Deutschland hat der Film keine Kinoauswertung erhalten und ist durch Empfehlungen, zunächst durch das Internet, regelrecht zum Hype avanciert. Doch hier gab es schon einen fertigen Film, der mit einem Budget von 20 Millionen US-Dollar produziert wurde.
Bei dem Filmtrip setzen wir viel eher an. Die Idee und das Konzept steht, aber für die Schauspieler und das Drehbuch binden wir die Zuschauer schon im Vorfeld ein. Ein Film hat immer, wie auch alle Produkte in der Wirtschaft, eine Zielgruppe. Diese gilt es vorher zu definieren und dann die Charaktere und den Plott genau danach abzustimmen. In unserem Film spielt die Authentizität vor und hinter der Kamera eine maßgebende Rolle. Die Reise, die die Charaktere im Film unternehmen, wird auch bei der Produktion unternommen. Das Dreh-Team fährt also genau die Route ab, die Frank und Tom erleben und dreht dabei chronologisch die Szenen. Der Filmtrip ist offen für spontane Einfälle und Improvisation. Bei der Inszenierung soll sich der Zuschauer „mittendrin statt nur dabei“ fühlen. Die Kamera ist quasi der „dritte Mitfahrer“ und immer ganz nah am Geschehen dabei.
Wir sind der Meinung, dass ein Testscreening nicht wirklich mehr in der Lage ist, durch Meinungen und Hinweise der Zuschauer, aus einem schlechten oder storytechnisch nicht funktionierenden Film, einen guten zu machen. Erst mit dem relativ fertigen Film wird die Meinung der Zuschauer eingeholt. Da unser Projekt eine Produktion von der Zielgruppe für die Zielgruppe ist, kam uns gleich zu Beginn die Idee, die neuen Techniken im Internet zu nutzen und Filminteressierte mit einzubinden.
Wir haben auf der einen Seite den wohlorganisierten Frank, der in Ruhe studiert und den Job bei seinem Vater in der Firma schon sicher hat. Ihm gegenüber steht Tom, der das Leben genießt und alles ganz locker nimmt. Eingeengt im Auto, in einer unbekannten Gegend müssen beide nun miteinander zu recht kommen. Dabei treffen viele verschiedene Ansichten und Meinungen aufeinander. Doch eigentlich stehen die beiden Charaktere nur stellvertretend für zwei große Teile unserer Generation. Dieser Konflikt zwischen den zwei Typen Mensch besteht in der Realität sehr stark. Als Student gerate ich häufig in die Diskussion, dass wir faul sind, erst um 11 aufstehen und nicht wirklich was arbeiten. Was entgegnet man einen, der früh um 6 Uhr aufsteht und bis 16 Uhr arbeitet? Ich versuche mich dann immer zu retten, dass projektbezogenes Arbeiten ganztags ist, und wir nicht schon nachmittags frei haben. Was sind eure schlagkräftigen Argumente in dieser Diskussion?
Es soll nun also einen Film geben, der genau diese Probleme an- und aussprechen soll. Zwei Menschen, Stellvertreter ihrer Generation, auf dem Weg zum Erwachsen werden. Neben der Drehbuchdiskussion möchten wir in den nächsten Tagen eine Aktion starten, bei welcher der Roadtrip von Tom und Frank mittels einzelnen Episoden, durch 50 verschiedene Autoren erzählt wird. Ihr sollt also die Möglichkeit bekommen, eure Sichtweise und Erfahrungen zum Thema auf einem virtuellen Roadtrip zu verarbeiten und die beiden Charaktere in spannende Abenteuer zu stürzen. Jeder Teil der Geschichte wird von einem anderen Autor fortgesetzt. Vielleicht entsteht über diesen Weg ein Buch zum Film oder es bilden sich ganz neue Aspekte dieses Konfliktes heraus. Schreibt uns einfach in die Kommentare, wie ihr diese Idee findet und unter welchen Umständen ihr mitmachen würdet.
Du bestimmst: Tom und sein Auto
von Alex am 7. Mai 2007 in Drehbuchdiskussion, Produktionstagebuch
Heute habt ihr mal wieder die Möglichkeit, aktiv die Handlung unseres Filmes mitzubestimmen. Und zwar geht es diesmal um was grundsätzliches, nämlich um Tom und sein Auto.
Eigentlich war ja mal im Gespräch, dass Tom einen alten VW Transporter oder etwas Ähnliches fahren soll. Wir hatten da auch schon eine Möglichkeit im Auge, an so einen ranzukommen. Allerdings „brach“ diese Möglichkeit plötzlich weg und wir mussten uns eine kostengünstige Alternative überlegen.
Die war, Tom einfach ein Wohnmobil fahren zu lassen (nämlich das, indem bei der Produktion das Drehteam wohnt). Um das zu rechtfertigen, muss man einfach nur Toms Grund, nach Lyon zu fahren, ändern. Anstatt seine Freundin dort zu besuchen, könnte er ja ein windiges Geschäft gemacht haben und muss nun das Wohnmobil dorthin überführen. Als er in Frankreich ankommt, geht das Geschäft aber schief und nun hat er diesen Wagen am Hals. Da kommt es ihm grade Recht, dass Frank nach Spanien will, da er das Wohnmobil so wenigstens sinnvoll nutzen kann.
Inzwischen gibt es für uns doch wieder die Chance, an einen Kleintransporter für den Film ranzukommen. Aber die Wohnmobil Idee finde ich jetzt fast schon besser. Irgendwie passt es zu Toms Charakter, dass er neben seinen Beruf auch noch halblegale, abstruse Geschäfte macht und sich davon, dass sie schief gehen, nicht den Wind aus den Segeln nehmen lässt. Außerdem finde ich die Ironie an sich, dass zwei junge Kerle mit einem „alte-Leute-Wohnmobil“ durch die Gegend fahren interessant. Und zu guter letzt hätten wir das „Was macht Tom in Lyon?“ Problem gelöst.
Jedenfalls würde mich eure Meinung (und vielleicht auch andere Vorschläge, wie wir dieses Problem lösen könnten) dazu interessieren!
Mitfahrgelegenheit vs. Bahn
von Alex am 6. Mai 2007 in Produktionstagebuch
So, wieder ist es mitten in der Nacht und immernoch bin ich übermüdet, aber trotzdem will ich euch unseren kleinen Hamburg-Reisebericht nicht vorenthalten.
Grund für unsere Reise war das Gespräch mit einem potentiellen Partner, der dort seinen Sitz hat. Exemplarisch wäre es natürlich gewesen, wenn Tino, Fabian und ich zusammen in einer Mitfahrgelegenheit hingedüst wären. Leider ließ sich das nicht machen, da Tino am Abend vorher schon auf einer next07-Party vor Ort sein musste (das ist irgendso eine Veranstaltung, wo sich ganz wichtige Internetleute treffen – keine Ahnung was Tino da zu suchen hat). Außerdem fuhr am Freitag keine Mitfahrgelegenheit in der von uns gewünschten Zeit.
Also wählten Fabian und ich die Bahn … Verspätungen (45 Min.) und hohe Preise (50 €) inbegriffen. In Hamburg trafen wir uns dann ganz stilecht in einem Restaurant an (man könnte fast schon sagen in) der Alster und sprachen alles ab. Danach blieb noch genug Zeit, um sich auf der Suche nach dem Hamburger Hafen ordentlich in der Stadt zu verlaufen.


Am Abend gings dann zurück nach Dresden, diesmal wirklich mit einer preisgünstigen und äußerst lustigen Mitfahrgelegenheit (20 €). In Dresden wechselten wir in Tinos Auto und fuhren weiter nach Mittweida.
Wie auch immer, die Moral von der Geschichte ist, dass Mitfahrgelegenheiten der Bahn eigentlich immer vorzuziehen sind. Oder so.
Übermüdet
von Alex am 5. Mai 2007 in Produktionstagebuch
Unsere Investoren- und Sponsorensuche führte uns gestern ins schöne Hamburg. Wenn man bedenkt, dass das von Dresden aus eine Strecke über 500km ist und wir (Tino, Fabian und ich) das an einem Tag hin und wieder zurück gefahren sind, versteht man vielleicht, dass ich grad keine Muße für das Schreiben mehr habe.
Im Moment ist es sowieso schon frühmorgens um vier und ich kann es kaum erwarten, ins Bett zu verschwinden. Insofern erfahrt ihr heute im Laufe des Tages oder spätestens morgen mehr zu unserem Hamburgtrip. Bis dann!
Kontinuierliche Anschlussfehler
von Alex am 4. Mai 2007 in Produktionstagebuch
Bevor so ein Dreh gestartet werden kann, gibt es immer viel vorzubereiten. Viel mehr, als man der fertigen Szene dann überhaupt ansieht. Besonders der Drehplan ist dabei mit vielen Problemen verbunden. Heute will ich in diese rein organisatorische Vorbereitung mal einen kleinen Einblick geben.
Der Drehplan wird anhand des fertigen Drehbuches meist von der Produktions- und der Aufnahmeleitung entwickelt. In ihm steht, welche Szene wo an welchem Tag zu welcher Zeit gedreht wird (und noch tausend weitere kleine Sachen). Der Regisseur und die Darsteller würden natürlich am liebsten alle chronologisch drehen, aber weiterlesen »
Im Campus Magazin
von Tino am 3. Mai 2007 in Produktionstagebuch
Mit gleich vier Seiten wurde der Filmtrip in der ersten Ausgabe des Chemnitzer Campus Magazins bedacht. Besonders gefreut hat uns das, weil das Team auf uns selbst zu gekommen war und uns dieses Special angeboten haben. 
Da die erste Ausgabe kostenlos ist, können wir euch hier den Beitrag über unser Projekt auch zur Verfügung stellen. Einfach per Rechtsklick auf das nebenstehende Bild die Pdf speichern und anschauen.
Neben einem Interview mit Alexander Schulz wird das komplette Konzept vorgestellt und zum Mitdiskutieren des Drehbuches eingeladen. Beim Durchlesen des Artikelanfangs, kommt mir das alles so vor, als ob das erst vor kurzem war, dass wir mit der Schauspielersuche gestartet sind. Eine unkonventionelle Ausschreibung mit einem anschließenden sehr spannenden Casting:
Als sein Handy plötzlich ständig klingelte, wusste Alexander Schulz, dass es los geht. Etwa 100 Anrufe bekam der 22-jährige innerhalb von drei Wochen. Dazu kamen noch dreimal so viele E-Mails. „Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet“, sagt er. Denn der Auslöser war nur eine Anzeige im Internet. Da stand: „Schauspieler gesucht für eine internationale Spielfilmproduktion“. Und: „30 Tage on the road“. Zwei Drehbuchauszüge standen zum Download bereit, zwei kurze Schnipsel aus einem 90-Seiten-Werk, das Alexander geschrieben hat.
Das Magazin erscheint ab nun monatlich in einer Auflage von 1.500 Stück und wird an der Universität in Chemnitz verteilt. Mein Dank gilt an den Grafiker des Magazins, Uwe Stange, der mir dann in der heißen Phase auch gern nachts 4 Uhr noch meine eMails beantwortet hat.
Weil wir gerade bei coolen Presseartikeln sind. Gestern ist auf der spanischen Seite El CONECTADOR einer aufgetaucht. Yuhu, wir werden international. Nur eine Frage haben wir noch … was steht da drin? Kann jemand von euch spanisch?


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