Mai 2008 im Kino Martin Kaps spielt Tom Matthias Dietrich spielt Frank
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Ja, Kenner wissen Bescheid, heute ist wieder mal eine Drehbuchdiskussion an der Reihe. Es geht um Franks Flamme Mercedes. Weil die urplötzlich verschwindet, macht er sich überhaupt erst nach Spanien auf und bringt die Geschichte ins Rollen.

Die Frage ist jetzt, was Mercedes überhaupt in Karlruhe gemacht hat. Ein Erasmusjahr? Ein Praktikum? Urlaub? Und wie verliebte sich Frank in sie? Das wird im Film zwar alles nicht gezeigt, aber Frank redet mehr als einmal darüber. Zudem muss der Grund ihres Deutschlandaufenthaltes ein guter, für den Zuschauer nachvollziehbarer sein. Außerdem muss er erklären, dass sie deutsch kann und es muss möglich sein, ihn von einen auf den anderen Tag abzubrechen.

Man sieht, viele Punkte müssen erfüllt sein ohne dabei konstruiert zu wirken. Ich bin gespannt auf eure Vorschläge!

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Was Filme so teuer macht

von Alex am 20. Mai 2007 in Produktionstagebuch

Oft fragt man sich ja, wo bei dem Millionenbudget der Hollywood (und inzwischen auch der deutschen) Filme eigentlich das ganze Geld hingeht. Klar, wenn große Stars mitspielen und die „Titanic“ untergeht oder „Pearl Harbor“ bombadiert wird, kann man sich das denken. Aber warum zum Beispiel bewegt sich selbst ein kleine Komödie oft im zweistelligen Millionen-Bereich?

Nein, es liegt nicht an den Gehältern des Regisseurs, der Schauspieler oder der restlichen Crewmitgliedern. Und auch die Technik ist zwar teuer, aber so teuer nun auch nicht. Es liegt an weiterlesen »

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Mitfahrgelegenheit

Heute startet unser verrücktes, bereits angekündigtes, Experiment. Wir möchten mit euch allen zusammen den Roadtrip von Frank und Tom erzählen. Dazu soll eine Geschichte entstehen, die nicht jeder allein schreibt, sondern wir alle gemeinsam. Der Rahmen für die Länge jeder Episode wird dabei vorgegeben und ihr dürft selbst aussuchen, wer eure Geschichte fortsetzt. Jeder schreibt also einen Teil, mit der Ungewissheit, wie seine Idee fortgesetzt wird. Ziel dabei soll es sein, gemeinsam 50 Episoden zu einer großen Geschichte zusammen zu fügen.

Für Eilige, Teil 1: „Manchmal ist er größer, als man denkt“

Damit die Verlinkung unterhalb der einzelnen Episoden gewährt bleibt, sind vorallem Blogger angehalten, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Aber wer keine eigene Seite hat, kann mit Sicherheit einen der angeschrieben Blogger fragen, ob er die Fortsetzung übernehmen darf.

Die Geschichte beginnt mit etwas Vorlauf zu unseren Dreharbeiten und wird im besten Fall dann enden, wenn wir schon einige Parallelen mit Videos vom Set zu euren Ideen ziehen können. Wenn ihr Frank und Tom nicht gerade zwischendurch nach Kuba fahren lasst, wird vorallem der Konflikt zwischen den Ansichten eines gut organisierten Studenten und eines lebensfrohen Automechaniker sehr spannend. Während der Dreharbeiten lesen wir eure Geschichte mit und im Gegenzug könnt ihr uns permanent mittels des Tagebuches, einem Podcast und Videocast verfolgen.

Jetzt kann der Sommer kommen. Auf zu einem Roadtrip mit einer „Mitfahrgelegenheit ans Meer“.

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Vorgestern starteten unsere beiden Hauptdarsteller Matthias Dietrich und Martin Kaps mit mir einen Versuch: Macht es Sinn, wenn der Autor/Regisseur und die Schauspieler gemeinsam an einem Drehbuch arbeiten? Man hat da ja schon viel Negatives gehört, Autoren, für die jedes einzelne Wort wichtig ist und die nicht kompromissbereit sind. Darsteller, denen ihre eigenen Szenen gar nicht lang und ausschweifend genug sein können. Und, als Summe des Ganzen, natürlich fehlende Objektivität und dadurch eine katastrophale „Verschlimmbesserung“ des Drehbuchs.

Unsere beiden Darsteller kamen jedenfalls nach Mittweida und nahmen sich einen ganzen Tag Zeit, um mit mir das Drehbuch Szene für Szene durchzugehen, zu besprechen, zu kürzen, zu verlängern und zu verbessern. Und, was soll ich sagen, es funktionierte phänomenal. Wir alle sprühten förmlich vor Ideen und Motivation und arbeiteten stundenlang und fast pausenlos an dem 90-Seiten Text.

Das Ergebnis ist mehr als zufrieden stellend. Manch Szene musste weichen, einige wurden umgeschrieben, Ideen aus den Drehbuchbesprechungen wurden aufgenommen und die ein oder andere Szene ist sogar dazu gekommen. Letztendlich bietet das Script jetzt ein viel runderes Bild als vorher und brachte uns alle mehrmals zum lachen und auch nachdenken.

Aber das reicht uns noch nicht! Da das Zusammenarbeiten so einwandfrei funktionierte und das Ergebnis für alle so überraschend gut war, wollen wir uns vor Drehbeginn noch einmal treffen. Da geben wir dem Drehbuch dann den allerletzten Feinschliff. Bis dahin seit ihr immer noch herzlich eingeladen, uns dabei in der Drehbuchdiskussion zu unterstützen und mit uns eure Ideen zu teilen!

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Die beiden Hauptdarsteller Matthias Dietrich und Martin Kaps haben jetzt jeweils hier ihre eigenen Seiten auf Filmtrip.de. Hierüber könntet ihr eure Fragen an die Beiden stellen oder einfach nur eure Meinung los werden. Matthias und Martin werden immer mal vorbei schauen und die Gelegenheit nutzen mit euch sich auszutauschen. Gestern waren beide übrigens in Mittweida zur einer Drehbuchdiskussion und einem kleinen Fotoshooting – dazu die Tage mehr – aber heute ist ja erstmal Feiertag. Also „Jungs“, einen schönen Männertag bzw. Vatertag.

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Matthias Dietrich nackt?

von Tino am 16. Mai 2007 in Produktionstagebuch

Ich gehe hier grad die Checklisten für den Dreh durch und mir ist aufgefallen, dass unsere beiden Schauspieler noch paar Klamotten für den Dreh benötigen. Klar, nach meiner Überschrift, ist wahrscheinlich keiner mehr bereit Klamotten zu stellen, aber dummerweise sind die im Drehbuch vorgesehen. Beziehungsweise könnt ihr uns dann ja euren „speziellen“ Wünsche im Juni mitteilen, wenn wir euch mit auf den Trip nach Spanien nehmen und eure Meinungen und Vorschläge vor Ort in die Story einbeziehen.

Für die beiden Hauptdarsteller Matthias Dietrich und Martin Kaps sind wir noch auf der Suche nach Klamotten für den Dreh. Wenn ihr zufällig jemanden kennt, oder selbst bei H&M, Spreadshirt bzw. Adidas arbeitet, schreibt uns doch einfach eine Mail.

Ich glaube, es war noch nie so einfach, innerhalb eines Spielfilms etwas Branded Entertainment zu betreiben. Also, wir sind gespannt, was ihr zu bieten habt.

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Ja, auch das Team auf Achse verfährt sich mal. Dabei wollten wir nur kurz einen Abstecher runter von der französischen Autobahn zum Strand machen … Gelandet sind wir auf einer Müllhalde im Nirgendwo. Egal! Schließlich kann man auch im Müll fürstlich zu Mittag speisen. Das haben wir auch getan und es gab meine allseits beliebten Blinsen (oder Plinsen oder Eierkuchen, nennts wie ihr wollt). Ich bitte zu beachten, dass Tino am Anfang auf unseren, für die Reise unerlässlichen, pinken Gameboy Advance das Spiel „Advance Wars“ spielt. Nein, das ist keine Schleichwerbung sein sondern zeigt nur, wie tief man sinken kann, wenn man eine Woche kein Fernsehen, Radio oder Internet hat.

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Heute sind wir wieder einmal mehr auf eure Mithilfe angewiesen. Und zwar geht es um Urlaubsanekdoten die ihr, am besten natürlich in Spanien oder Frankreich oder mit einer Mitfahrgelegenheit, schon gemacht habt. Wir wollen in den Film ja auch typische Eigenarten der Länder einbauen und humorvoll „auf die Schippe nehmen“.

Zum Beispiel kann Tom sich irgendwann über den x-ten Kreisverkehr in Spanien aufregen oder den beiden kann auffallen, dass auf den spanischen Baustellen scheinbar nie gearbeitet wird. Oder sie verfahren sich ständig, da Spanier bei der Wegsuche zwar aus Höflichkeit immer helfen, aber oft gar keine Ahnung von der Gegend haben und einen daher irgendwo hinschicken. Oder sie werden in Frankreich gnadenlos eingeparkt, wollen ihren Vordermann aber nicht wegschieben, um ihr Auto nicht zu beschädigen. Oder, oder, oder…

Sowas in der Art suchen wir, die besten Ideen werden natürlich in unseren Film eingebaut (und auch eine Nennung im Abspann ist da durchaus drin).

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Da ich das letzte Mal über Anschlussfehler gesprochen haben, will ich heute mal zu etwas nahe Liegendem kommen: der Requisite, Ausstattung und der Einrichtung einer Kameraeinstellung im Allgemeinen. Das Thema liegt mir im Moment sowieso nahe, da ich eben wieder zwei Turnschuh-Kataloge von zwei Sponsoren gewälzt habe, um die passenden Schuhe für unsere Darsteller auszusuchen.

Es gibt nämlich einen Punkt, auf den man beim unbedarften Ansehen von Filmen eigentlich nicht selber kommt. Nämlich das alles, aber wirklich alles im Bild genau dort ist, wo der Regisseur es haben will (das gilt natürlich im besonderen Maße für Studioszenen). Eine Lampe hängt nicht zufällig genau an dem Ort an der Decke, ein Schrank ist nicht zufällig aus massiven Eichenholz, der Darsteller trägt nicht zufällig ein rotes Basekap und die tödliche Tablettendose steht nicht zufällig im Vordergrund des Bildes. Selbst Unordnung ist im Film genau geplant.

Da fragt man sich natürlich: Hat ein Regisseur denn Lust und Zeit auf wirklich jedes kleine Detail zu achten? Die Antwort ist so einfach wie logisch: Er hat keine andere Wahl! Denn der Zuständige für diese oder jene Sache wird zwangsläufig zu ihm kommen und fragen, wie er was haben will. Der Zimmermeister wird fragen, wo die Tür in der Kulisse sein soll, die Ausstattung will die gewünschte Farbe der Schuhe der Darstellerin wissen,  der Kameramann fragt, was wo im Bild platziert sein soll etc.

Wenn das Geld und die Zeit knapp sind, wird der Regisseur nicht drum rum zu kommen auf solche Fragen mit „Egal!“ zu antworten. Aber bei High Budget Produktionen kann man sich sicher sein, dass alles, was man sieht, genau so sein soll und auch einen tieferen Sinn hat. Schließlich muss der Regisseur, wenn er gefragt wird, ob die Darstellerin nun das rote oder das weiße Kleid anziehen sollen, auch darüber nachdenken, warum er nun diese Wahl trifft. Was sagt die rote Farbe aus? Was würde weiß aussagen?

Kate Winslet hat in „Titanic“ nicht zufällig rote Haare und blasse Haut (Leidenschaft und seelischer Tot in einer Person vereint). Die Wohnung des Stasimitarbeiters in „Das Leben der Anderen“ ist nicht umsonst grau und langweilig (eine Spiegelung seines Lebens). Selbst die Position der Darsteller bei Dialogen ist von entscheidender Bedeutung: Wie weit stehen sie auseinander (emotionale Distanz)? Wer steht näher an der Kamera (ist also auch dem Zuschauer näher)? Steht die Kamera auf Augenhöhe oder darüber oder darunter? Lauter solche Dinge müssen beachtet werden und daher ist es nicht verwunderlich, dass die Vorbereitung für eine einzige Kameraeinstellung manchmal Stunden in Anspruch nehmen kann.

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Bankgeheimnis

von Alex am 13. Mai 2007 in Frühe Werke, Produktionstagebuch

Heute mal wieder eines unserer Frühwerke, auch wenn ich selbst mit dem relativ wenig zu tun hatte. Aber unser Erik war Produktionsleiter, Christian Cutter und Tino der Grafiker, außerdem war der Film eine Produktion unseres Vereins Bewegende Bilder e.V.

Ich wünsch euch viel Spaß mit Bankgeheimnis!

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Diese Mittagspause hätte sich Frau X anders vorgestellt.
Während sie sich auf einer gemütlichen Parkbank ihr Essen schmecken lässt, setzt sich ihr gegenüber eine furchteinflösende Gestalt mit einem auffälligen Koffer.
Ein Terrorist?
Eine Bombe?
Oder doch nur ein gewöhnlicher Spaziergänger?
Für Flucht bleibt keine Zeit, denn der Mann hat den Koffer schon geöffnet.

Übrigens, den Kurzfilm in HDV Auflösung könnt ihr euch bei der neuen Plattform „VUZE“ downloaden:

Bankgeheimnis

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