Vom Himmel
von Tino am 18. Jul 2007 in Produktionstagebuch
Das muss man sich mal überlegen: Wir drehen einen kompletten 90-minütigen Spielfilm mit einer Crew von sechs Mann und bei dem neuen 5-minütigen Kurzfilm unseres Vereins Bewegende Bilder e.V. sind über 25 Menschen am Set. Dabei war unsere neue Canon XH-A1 Kamera wieder im Einsatz und auch wenn diese sich noch nicht gegenfinanziert hat, war der Kauf doch sehr lohnenswert. Die Bilder sind genial und ich hoffe, dass unser Filmeditor Christian die Spannung mit den ersten Ausschnitten jetzt nicht mehr ganz so lang hoch hält.
Der Film Vom Himmel spielt in den 20er Jahren und handelt von einem Jungen, der einen Geldschein findet. Wir werden in den nächsten Monaten immer mal einen Seitenblick auf die Postproduktion werfen. Dieser Film wird ungefähr zur gleichen Zeit, wie unserer Spielfilm, fertig. Vielleicht werdet ihr diesen ja als Vorfilm von „Mitfahrgelegenheit“ (AT) sehen … bis dahin gibt es heute erstmal einen Radiobeitrag von der Produktion mit Interviews des Jungdarstellers und dem Produzenten Johannes Schatz.
Wir drücken dem Team die Daumen für die Postproduktion!
Teamfoto (Zum Vergrößern anklicken)
Radiobeitrag
ZurA?ck in die Zukunft …
von Martin am 17. Jul 2007 in Produktionstagebuch
… heiAYt es nun zumindest fA?r uns Schauspieler. Zwei Wochen nach RA?ckkehr vom „Filmtrip“ hat uns der Alltag nun gA�nzlich wieder und es geht fA?r uns wieder darum, sich um zukA?nftige Projekte und Engagements zu bemA?hen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Konkurenz ist ja groAY. Aber wer weiAY, vielleicht bringt uns alle ja dieser kA?rzlich abgeschlossene und wunderbare 4-Wochen-Dreh ein groAYes StA?ck weiter … Und selbst wenn nicht, was ich nicht glaube, diese vier Wochen waren es wert. Ich glaube wir alle, das gesamte Team ist in dieser Zeit unheimlich gewachsen. All die EindrA?cke, Orte und Momente werden mir fehlen, es war einfach nur geil!
WA�hrend der Film nun in die nA�chste Phase der Postproduktion geht, sind wir … raus. Welch ein Jammer. WA?rde man doch so manche Szene „heute“ mit ein wenig Abstand vA�llig anders interpretieren als man es „damals“ tat. Aber so ist es immer, ich persA�nlich bin da sowieso immer sehr selbstkritisch und selten mit meiner just gebotenen Performance zufrieden. Ich glaube Alexander Schulz weiAY wovon ich rede, ebenso wie Matthias Dietrich. Am Ende entscheidet jedoch nur der Regisseur ob gut oder nicht gut und nicht der Schauspieler. Und das ist auch gut so. Er hat entschieden und ob er gut entschieden hat, das zeigt sich jetzt im Schnitt.
Es gibt aber noch eine andere Entscheidung die Alex und wahrscheinlich jeder, der bisher bei der Entstehung dieses Roadmovies aktiv mitwirkte fA?r sich getroffen hat. Die Entscheidung die sich anhA�rt wie der Slogan eines groAYen Sportschuhherstellers: Einfach machen! Der Traum einen eigenen Spielfilm zu drehen wurde durchgezogen, einfach so und trotz finanzieller Schwierigkeiten und so manchen kritischen Stimmen aus der Branche. Und zumindest bis jetzt hat es funktioniert! Begeisterung, A?berzeugung und ein klasse Team sind die Zutaten. Ein unglaublicher Ansporn fuer zukuenftige Indie-Filmemacher. Um es in die Worte meiner Figur „Tom“ zu packen: „Wenn man erstmal ein Ziel hat, dann kann man es auch erreichen … selbst wenn’s manchmal lA�nger dauert…“ In diesem Sinne: weg mit den Zweifeln, raus mit den Kameras!
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Der Filmtrip Podcast Ep8: Interview mit dem Dekan von Gandia
von Fabian am 16. Jul 2007 in Audio-Podcast, Podcasts
Auch ich melde mich nach den Dreharbeiten mit einen neuen Podcast zurück. Ich möchte euch noch ein Interview mit dem Dekan der Hochschule in Gandia nachreichen und euch natürlich einen Ausblick geben, wie es nun weitergeht.
Diesen Mittwoch sind wir bei Sputnik eingeladen, werden dort natürlich mit der Kamera vor Ort sein und euch von diesem Tag einen neuen Videocast erstellen. Tino war am Freitag bei seinem ersten Fernsehauftritt in der Sendung PropellerTV, einem Jugendmagazin, dass auf den sächsischen Privatsendern ausgestrahlt wird und hat natürlich über das Filmtrip Projekt berichtet.
Das Wochenende war wie schon angekündigt, ganz projektfern vom Filmtrip. Alex und Christian waren bei einem Kurzfilmdreh und Tino auf einem Dreh für das Benefizfestival in Wormlage. Deswegen auch hiermit eine kleine Entschuldigung, dass es gestern keinen Artikel gab. Wir wünschen euch allen einen guten Wochenstart!
Learning by doing: Tipps & Tricks für Filmemacher
von Alex am 14. Jul 2007 in Produktionstagebuch
Als Rückblick auf unseren Dreh und als Hilfe für alle anderen Indie-Filmmacher stelle ich heute mal eine kleine Liste zusammen, was wir beim Dreh gelernt haben:
1. Drehgenehmigungen sind Luxus! Vor allem in Frankreich und Spanien wurden wir nie danach gefragt. Im Gegenteil, egal wo wir hinkamen waren die Leute hilfsbereit und entgegenkommend. Wenn man also nicht grad auf dem örtlichen Militärgelände dreht oder keine Möglichkeit hat, an eine Drehgenehmigung zu kommen, sollte man sich keinen Kopf machen. Mehr als wegschicken können sie einen nicht.
2. Es muss immer einen Plan B geben! Die große Szene, auf die der ganze Film und die Crew hingearbeitet hat steht an und plötzlich weiterlesen »
Sunville am 25. August
von Tino am 13. Jul 2007 in Produktionstagebuch
Schon die zweite Woche vergangen, ohne wirklich an dem Film gearbeitet zu haben. So schnell vergeht Zeit. Dieses Wochenende unterstützen wir im Rahmen unseres Vereins Bewegende Bilder e.V. die Dreharbeiten zu dem Kurzfilm „Vom Himmel“ und ich selbst werde für das Benefizfestival zu Gunsten der Kinderkrebshilfe in Wormlage am 15. Juli ein Video drehen gehen.
Um den Film jetzt vor lauter bitternötiger Abwechslung nicht aus den Augen zu verlieren, haben wir uns für den Trailer einen Termin gesetzt. Am 25. August soll unser ca. 3-minütiger, ausführlicher Trailer offiziell Premiere feiern. Wer aus der Nähe kommt, kann sich ab heute nun unter www.sunville.info auf die Teilnehmerliste setzen, oder auch schon die Karten bestellen. Dort findet ihr auch alle weiteren Informationen zu dem Abend. Hier der Flyer:
Alex back in Action
von Alex am 12. Jul 2007 in Produktionstagebuch
Nach über einem Monat „Pause“ melde ich mich nun auch wieder zurück! „Warum nicht eher?“ wird sich manch einer fragen, doch die Antwort ist einfach: Bevor man mit dem Schnitt eines Films beginnt, sollte man genügend Abstand zum Dreh bekommen bzw. diesen am besten ganz aus dem Kopf verbannen. Sonst fehlt einem nämlich jegdliche Objektivität zum Filmmaterial. Die Folge davon ist, dass man überflüssige Szenen nicht rausschneidet, weil sie „beim Drehen doch sooo viel Arbeit gemacht haben“ und einfach nicht mehr klar erkennen kann, was der Zuschauer verstehen wird und was nicht.
Manche Regisseure nehmen daher nach der letzten Klappe erstmal zwei Wochen Urlaub, manche beschäftigen sich mit einem komplett anderen Projekt und ich war die Zeit in Dresden und hatte mit privaten Problemen zu kämpfen. Ab jetzt bin ich jedoch wieder dabei und werde euch regelmäßig mit neuen Informationen zu unserem Film versorgen.
An dieser Stelle möcht ich mich bei meinem Team bedanken: Ich denke wir haben sehr gute Arbeit geleistet. Das Material, was ich bis jetzt gesehen habe, sieht fantastisch aus und das ist natürlich nur auf unser funktionierendes Teamwork zurückzuführen. Das das ganze trotz Zeit- und Gelddruck dermaßen reibungslos verläuft, hätte selbst ich nicht erwartet! Und natürlich auch großen Dank an Tino, der hier die Stellung gehalten und euch ständig mit neusten Informationen versorgt hat.
Eindigitalisieren
von Christian am 11. Jul 2007 in Produktionstagebuch
Nach langer Zeit meldet sich bei euch mal wieder der Christian. Ich bin mit dem Einspielen des Filmmaterials fertig. Insgesamt waren es 29 Bänder, da aber nicht jedes Band voll bespielt wurde sind es so ca. 26 Stunden an Material. Schon jetzt kann ich sagen, dass die HDV Bildqualität der Canon Kamera ausgezeichnet ist und wir daher keine Angst vor 600 Quadratmeter Kinoleinwänden haben müssen. In den nächsten Wochen werdet ihr noch viel mehr Einblicke in die Postproduktion erhalten und herausfinden, dass dieser Prozess eigentlich der Spannendste ist.
Projekttrailer
von Tino am 10. Jul 2007 in Produktionstagebuch
Während der letzten Drehtage hat Alex von der spanischen Mittelmeerküste eine Zusammenfassung des Projektes aufgenommen. Ich habe hier und da etwas geschnitten und daraus eine Art Projekttrailer gemacht, der allen neuen „Mitfahrern“ den Filmtrip in ca. drei Minuten vorstellen soll.
2. Teil der Blog’schichte
von Tino am 9. Jul 2007 in Produktionstagebuch
Genau wie wir, habt ihr ja auch von uns die Möglichkeit bekommen, Frank und Tom auf einen Roadtrip zu schicken. Heute gibt es einen zweiten Teil online von Susi.
Lass dir bloß kein Gespräch ans Knie nageln, dachte Frank, als er es sich auf dem Beifahrersitz bequem gemacht hatte, wobei bequem nicht der richtige Ausdruck war, denn hier saß man viel zu hoch und viel zu hart, da war ihm der Porsche seines Vaters, der mit den tiefen Ledersitzen, schon tausendmal lieber. Wer weiß, was das für ein Typ ist, dachte er, der sieht schon so komisch aus, und wer fährt schon mit einem Wohnmobil rum, mit dem kann doch was nicht stimmen …
Warum machen wir das eigentlich? Wie schon kürzlich gesagt, versuchen wir mit diesem Projekt viele Dinge auszuprobieren und ein paar neue Wege zu gehen. Neben der harten Arbeit dahinter, sehen wir den Filmtrip als Möglichkeit ungezwungen einfach mal unsere ganzen Ideen auszuprobieren. Bei der Blog’schichte möchten wir testen, wie das collobarative Schreiben im Internet funktioniert und wie Stark die Vernetzung von Blogs ist.
Ein richtiges Buch zum Film hat ja jeder. Was hier am Ende entstehen soll ist das „Nicht-ganz-wahre-Buch-zum-Film“, was wir dann unter einer freien Lizenz veröffentlichen möchten. Vielleicht wird es ja auch so cool , und alle Mitschreiber sind bald richtige Buchautoren … Bis zum dritten Teil und vielen Dank an Susi!
Nachtgeschichte
von Tino am 8. Jul 2007 in Frühe Werke
Unsere ersten kleinen Spielfilmschritte sind wir mit dem Kurzfilm „Nachtgeschichte“ gegangen. Wir hatten uns im Vorhinein das Ziel gesetzt, hier in unserer Stadt eine Kinopremiere zu veranstalten, eine DVD, ein Buch zum Film und eine Soundtrack CD heraus zu bringen. Wir haben sogar für Cast und Crew hier an unserer Hochschule ein richtiges Casting veranstaltet. Es sollte alles so sein, wie bei einem richtigen Kinofilm – nur eben viel viel kleiner. Damals hat keiner daran geglaubt, dass 180 Leute in einen 20-minütigen Film ins Kino gehen oder über 100 DVDs verkauft werden. Jeder war mistrauisch … nur durchgezogen hatte es keiner vor uns hier.
Vier Monate nach den Dreharbeiten des 30-köpfigen Teams, begrüßten wir unsere Hochschulprofessoren, Funktionäre der Stadt, jede Menge Presse und Studenten im Kino. Der Saal war voll, alle waren im Anzug und gegenseitiges Schulterklopfen beim Sektempfang. DVDs (übrigens, mit Buch und Soundtrack) mussten nach einer Woche nachgepresst werden.
Der Film hat heute rückblickend sehr viele Schwachstellen und ist eigentlich schon etwas peinlich zu zeigen. Worum es mir aber geht ist, dass wir im Team gemeinsam an dieses Ziel geglaubt haben und mit so eisernen Wille darauf zugearbeitet haben, dass es dann auch geklappt hat. Mit dem brennenden Verlangen, Entschlossenheit, Ausdauer und dem nötigen Selbstbewusstsein hat der Mensch die unglaublichsten Erfolge hervorgebracht. Ich weiß nicht, wie es euch liebe Leser, Fans oder Google-Suchmaschinenbenutzer geht … ich will Matthias Dietrich im Anzug sehen und euch dann endlich mal auf der After-Show Party kennen lernen.
Lasst uns „Nachtgeschichte“ als Zeichen setzen, dass jeder von euch und wir gemeinsam die Kraft haben, das zu erreichen, woran wir fest glauben.
(Regie: Alex, Kamera/Schnitt: Christian, Produktion: Tino)
Homepage zum Film: www.nachtgeschichte.de


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